| |
 
 
 
             
    
       |
Venedig. Recht, Kultur und Leben in der
Republik 697 - 1797
von Kurt Heller
Venedig galt über 1000 Jahre als eine der "Supermächte" Europas. Die
rechtsstaatliche Ordnung verlieh ihm politische Stabilität und die
Lebensweisheit der politisch Einflußreichen kulturelle Blüte. Auf dem
Campo Santo Stefano eröffnet sich heute bei fast jedem Schritt eine neue
Szene, als ob die Theaterkulissen wechseln würden. Nur wenige Besucher
wissen, daß die besondere Art der Architektur nicht zufällig entstand,
sondern die Folge strenger Baugesetze ist. Im Dogenpalast trägt jeder
Saal eine eigene Bezeichnung. Wer aber weiß, was sich in diesen Räumen
wirklich abgespielt hat? Das Buch versucht, historische Gebäude und
Plätze zu neuem Leben zu erwecken. Es werden über 100 Ämter, die die
Geschicke der Stadt gestalteten, und deren Aufgaben beschrieben. Auf das
tägliche Leben in der Republik, das Gesundheitswesen, die Erziehung, den
Umweltschutz, die Steuereinhebung, die Förderung des
Wissenschaftsverkehrs, die Verwaltung der venezianischen Gebiete
außerhalb der Stadt, den diplomatischen Dienst und die Behandlung von
Religionsgemeinschaften wird eingegangen. Die Geschichte einer Großmacht
brillant und lebensnah erzählt.
Venedig. Von der Kunst, eine Stadt im
Wasser zu bauen
Norbert Huse erzählt von den Herausforderungen, die eine Stadt im Wasser
an Architekten und Bauherren stellt. Welche besonderen Bedingungen sind
zu beachten, wie hat Venedig mit seinen bedeutenden Palästen, Brücken
und Plätzen die Gestalt angenommen, die wir heute sehen? Von der
Renaissance bis zur Gegenwart wird die beeindruckende Entwicklung
Venedigs nachvollzogen und erläutert. Zahlreiche Abbildungen ergänzen
den Text. In seinem Überblick über die Entwicklung der Stadt Venedig von
der Renaissance bis heute führt uns Norbert Huse an weltberühmte Orte
wie den Markusplatz und Rialto. Von den Adelspalästen am Canal Grande
über die zahlreichen Plätze im Inneren der Stadt bis hin zum sozialen
Wohnungsbau - vor den Augen des Lesers breitet sich ein faszinierendes
Spektrum an Bautätigkeiten der unterschiedlichsten Art aus. Das
Stadtbild ist nicht nur von künstlerischem Ehrgeiz geprägt, sondern auch
Ausdruck sich wandelnder gesellschaftlicher Ambitionen und Konflikte.
Besondere Aufmerksamkeit findet die einzigartige Symbiose von Stadt und
Lagune. Der Interaktion von Natur und Geschichte verdankt Venedig seine
Entstehung und Blüte, aber auch seine heutige Gefährdung. Das großzügig
illustrierte Buch bietet die Möglichkeit, Venedig und seine Bauten auf
eine neue Art sehen zu lernen.
Venedig. Kunst und Architektur
von Giandomenico Romanelli
Dieses zweibändige Werk eröffnet einen tiefen Einblick in das weite
Panorama von Architektur, Bildhauerei und Malerei entlang der langen
Geschichte der Kunst in Venedig. Namhafte Wissenschaftler durchschreiten
dabei in ihrer Analyse die Kunstgeschichte der Lagunenstadt auf
chronologischem Weg, wobei einzelne entscheidende Aspekte künstlerischen
Ausdrucks in besonderen Themenkapiteln behandelt werden.
Der erste Band widmet sich nach einem historischen Überblick zunächst
den frühesten Anfängen künstlerischen Ausdrucks. Besonderes Augenmerk
wird dabei auf die Mosaikkunst gelegt. Nach der Untersuchung des
byzantinischen Erbes und seinem Einfluß auf die venezianische Kunst
folgen Analysen der von Architektur, Skulptur und Malerei zu Zeit der
Gotik und Renaissance, bevor dieser erste Band seinen glanzvollen
Höhepunkt in der Kunst des Goldenen Zeitalters findet, das so illustre
Künstler wie Jacopo Sansovino oder Giorgione und Tizian hervorgebracht
hat.
Die Zeit vom 17. bis zum 20. Jahrhundert ist Gegenstand des zweiten
Bandes. Zwei gesonderte Einzelbetrachtungen nehmen hierbei einen
besonderen Raum ein: Ein ausführliches Kapitel enthüllt Details der
Innendekoration venezianischer Paläste, ein anderes ist dem Werk
Giambattista Tiepolos gewidmet und dem Einfluß dieses Malergenies auf
die Künstler des Rokkoko. Der letzte Abschnitt dieses Buches gehört der
Biennale und zeigt die wechselseitigen Beziehungen von moderner Kunst
und Tradition im Stadtanlitz des heutigen Venedigs.
Giandomenico Romanelli, Direktor der Museen der Stadt, präsentiert in
fundierten Beiträgen sowohl den außerordentlichen Reichtum der
venezianischen Kunst als auch den neuesten Stand der Venedigforschung.
Mehr als 700 Farbfotografien illustrieren das weitgefächerte Spektrum
der Kunst und liefern eine eine eindrucksvolle Erklärung dafür, warum
die Kunst der Lagunenstadt nach wie vor so viele Menschen in ihren Bann
zieht.
DuMont Kunst Reiseführer Venedig
von Thorsten Droste
Marco Polo, Tizian und Tintoretto, Dogenpalast, Markusdom und die
Kirchen Palladios, schwarze Gondeln und der farbenprächtige Karneval –
die einstige ›Königin der Meere‹ lockt mit klangvollen Namen,
architektonischen und künstlerischen Glanzstücken, traditionellen Festen
und ihrer reizvollen Lage auf mehr als hundert winzigen Inseln. Elf
Rundgänge führen durch dieses einzigartige Labyrinth zu den
Meisterwerken der Baukunst und Malerei, erschließen aber auch versteckte
Winkel und Campi im Gewirr der Gässchen und Kanäle, verträumte Palazzi
abseits des Canal Grande und die Inseln in der Lagune. Geschichten über
die Aufstieg und Niedergang der Handelsstadt, über Marco Polos
Chinareise und den vierten Kreuzzug, über skurrile Luxusgesetze und
freizügige Sitten beschwören den Zauber des Geheimnisvollen und
Märchenhaften, der unverändert über der Stadt in der Lagune liegt.
Informativ und spannend: Geschichte, Kunst und Kultur sind mehr als
Zahlen und Namen; gesellschaftliche und geschichtliche Zusammenhänge
werden lebendig und verständlich erklärt. Sinnlicher Genuss: Farbfotos,
Grafiken und Gemäldereproduktionen machen schon vor der Reise Lust ein
lebendiges Kulturerlebnis. Leichte Orientierung: Rote Sterne weisen den
Weg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Farbige Karten, Stadtpläne
und Grundrisse dienen zur Orientierung vor Ort. Tipps für den Abend:
Ausgewählte Restaurants mit landestypischer Küche und Hotels zum
Wohlfühlen.
Venedig. MM-City von
Michael Machatschek
2004 und 2005 gewann der Michael-Müller-Verlag aus Erlangen in der
Kategorie „Individualführer“ den ersten Platz bei den Reiseführer-Awards
der Internationalen Tourismus-Börse (ITB). Zu Recht, denn die
Reisehandbücher sind einfach Spitze. Wirklich exzellent sind die
praktischen Tipps z.B. zu Anreise, Unterkunft und Lokalen. Dies hilft
ganz besonders Urlaubern, die auf eigene Faust unterwegs sind. Auch über
Land und Leute wird sehr viel Wissen vermittelt. Die Karten sind sehr
informativ. Die farbigen Bildstrecken erfreuen jeden Leser. Die
Routen-Tipps sind gut. Manche Textpassagen sind lang geraten. Dadurch
bleiben jedoch keine Fragen offen. Und für Aktualität sorgt, dass die
blau-bunten Reisehandbücher etwa im Zweijahres-Rhythmus überarbeitet
werden.
Die Türme von
Venedig. Ansichten, Aussichten
von Tudy Sammartini, Daniele Resini
Aus den winkligen Gassen Venedigs heraus sind die Glockentürme kaum zu
erspähen. Und doch handelt es sich bei den 'Campanili' um
Baukonstrukturen besonderer Art, von denen sich eine Pertspektive auf
die Serenissima darbietet, die dem Venedigbesucher gewöhnlich versagt
bleibt.
Dieser Venedig-Rundgang der besonderen Art zeigt die emporragenden
Akzente der Stadtkulisse mit ihren Glockentürmen, die überwiegend in
Mittelalter und Renaissance entstanden sind
Venedig in
historischen Photographien 1841 - 1920
von Dorothea Ritter
Mehr als 180 frühe Photographien zeichnen das Bild der Lagunenstadt wie
es sich dem Reisenden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bot.
Erläuternde Texte begleiten die Aufnahmen, in denen Paläste und Alltag
der Venezianer, ein Reigen illustrer Besucher und die ins Licht
getauchte Lagune die morbide Schönheit Venedigs beschwören. Jeden
Venedig-Besucher und jeden Liebhaber der Stadt wird dieses Buch an
eigene Eindrücke erinnern und ihn zugleich in eine andere – vergangene –
Welt entführen.
Die Kirchen in
Venedig
von Ennio Concina, Piero Codato, Vittorio Pavan
Trotz aller verschwenderisch ausgestatteten Paläste, die den Besucher
Venedigs zunächst gefangennehmen, sind es die sakralen Bauwerke, die die
Geometrie dieses ungewöhnlichen Stadtgefüges bilden. Unter Berufung auf
höhere religiöse Geschehnisse oder aus Furcht und Dank gegenüber den
Unbillen der Natur sind sie einst gestiftet worden und haben mit ihren
Schätzen bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Von der
Gründung der Stadt ausgehend beschreibt der Band in seiner Einführung
das Zusammentreffen von byzantinischen Einflüssen auf die abendländische
Kultur. Den vielfältigen kulturgeschichtlichen Aspekten, wie die
Bedeutung der Gründungsmythen, die Verehrung der Heiligen und ihrer
Reliquien, der venezianische Begräbiskult, ist die Darlegung der
spezifisch venezianischen Architekturelemente wie Säule, Bogen und
Kuppel zur Seite gestellt. Vor diesem Hintergrund gibt der Autor eine
fundierte Darstellung der 33 schönsten und künstlerischen Kirchen.
San Marco. Geschichte, Kunst und Kultur
von Ettore Vio
Mit Venedig assoziiert man den Markusdom am gleichnamigen Platz, der in
ein einzigartiges kulturhistorisches Ensemble eingebettet ist. Diesem
Gesamtkunstwerk trägt der vorliegende Band wissenschaftlich fundiert und
mit prächtigen Abbildungen Rechnung. Bei der Markuskirche handelt es
sich zweifellos um das bedeutendste mittelalterliche Bauwerk Venedigs.
Seit ihrer Gründung im 9. Jahrhundert steht sie stellvertretend für
einen eigentümlichen Dualismus: Einerseits diente sie den Dogen als
Staatskirche und bot den herrschaftlichen Rahmen für öffentliche
Zeremonien, wie die Proklamation der Dogen. Andererseits erfüllte sie
aber auch die Funktion eines sakralen Ortes, der als Zentrum des
städtischen Lebens gelten kann und an dem in der Verehrung der Reliquien
des Heiligen Markus die allgemeine Volksfrömmigkeit zum Ausdruck kommt.
Auf diese Weise war San Marco durch alle Zeiten mit dem wechselhaften
Schicksal Venedigs verbunden und zeugt bis heute von der glorreichen
Vergangenheit der Republik. Die einzelnen, in sich geschlossenen
Beiträge renommierter Wissenschaftler zur Stadt-, Bau- und
Kirchengeschichte, zur Mosaikkunst und zu qualitativ hochrangigen sowie
historisch besonders aussagekräftigen Kunstwerken vermitteln dem Leser
ein ab gerundetes Bild der einzigartigen kulturgeschichtlichen
Bedingungen, die alleine dieses beziehungsreiche, vielschichtige und
bedeutungsträchtige Kunstwerk San Marco hervorbringen konnten.
Venedig - Stadt der Frauen. Liebe, Macht und Intrige in
der Serenissima
von Eva G. Baur, Thomas Klinger
Venedig verdankt Glanz und Gloria von jeher seinen großen Söhnen.
Zumindest kann man es so überall lesen. Dass aber Frauen auf subtile
Weise die Geschichte Venedigs mitbestimmt haben, ist die aufregende
Entdeckung dieses Buches. In 13 Porträts stellt uns Eva Gesine Baur
Frauen vor, die in Venedig lebten und liebten, die mit ihren Gemälden
und Gedichten, ihren musikalischen oder wissenschaftlichen Werken oder
mit ihrer Darstellungskunst zum Mythos der Serenissima beitrugen. Jeder
weiß, wer Antonio Vivaldi war. Aber wer weiß, dass seine Geliebte ein
gefeierter Opernstar war namens Anna Girò? Jeder kennt die Gemälde des
großen Tizian, wer aber die meisterhaften Pastelle der Rosalba Carriera?
Der legendäre Liebhaber Giacomo Casanova ist jedem bekannt. Wer aber hat
schon von der klugen Liebenden Veronica Franco gehört? Diese
Lebensgeschichten eröffnen uns ein völlig neues Venedig. Fasziniert
betreten wir Plätze, Gassen, Häuser und Paläste, die uns vorher
entgangen sind und die der Fotograf Thomas Klinger in seinen Bildern
stimmungsvoll einfängt.
Venedig und die Dichter. Eine Liebesgeschichte
von Klaus Thiele-Dohrmann
Seit Jahrhunderten zieht die Lagunenstadt Dichter und Schriftsteller aus
aller Welt in ihren Bann. Bis heute hat sie nichts von ihrer Faszination
verloren, nicht zuletzt durch die Popularität der Romane von Donna Leon.
Alle Großen der Literatur - von Goethe, Casanova, Lord Byron, Gabriele
d'Annunzio, Thomas Mann, Hermann Hesse bis Harold Brodkey - haben von
dieser Stadt jedoch nicht nur geschwärmt, jeder von ihnen hat in ihr
neue Facetten entdeckt und seinen ganz eigenen Mythos Venedig entworfen.
Mit großer Kennerschaft und feinem Gespür für Details, anekdotenreich
und informativ, lässt Klaus Thiele-Dohrmann die faszinierende Geschichte
der literarischen Bilder Venedigs am Leser vorüberziehen und vermittelt
den Zauber, die Sehnsucht, die Melancholie, mit denen Venedig auf seine
Besucher gewirkt hat. Das Wasser, die Liebe, die Kunst, Paläste, Cafés
und Theater sind die bestimmenden Themen, die den Mythos hautnah
erfahrbar machen.
Venezianische
Nacht. Literarische Streifzüge
von Elisabeth Petersen
Facetten des nächtlichen Venedigs in der Literatur des 20.Jh.
In der Nacht wird Venedig zu einem magischen Labyrinth, einem Ort der
Verwandlung. Schillernd spiegelt die Stadt die unbekannten Seiten,
Verwirrungen, Begierden und Träume der Seele. Wirklichkeit und Illusion
verschmelzen zu einem Zauber.
Autoren: Fruttero & Lucentini, Joseph Brodsky, Alberto Moravia, Hermann
Hesse, Marcel Proust, Harold Brodkey, Jean Giono, Jeanette Winterson,
Peter Rosei, Italo Calvino, Alfred Andersch, Gerhard Roth, u.a.
"Nur Venedig ist ein bissl anders". Geschichten und
Anekdoten aus einer besonderen Stadt
von Gerhard Tötschinger
Der vielzitierte und so treffende Ausspruch der "Tante Jolesch" aus
Friedrich Torbergs gleichnamigem Buch: "Alle Städte sind gleich, nur
Venedig is e bissele anders" hat Gerhard Tötschinger zu seinem Buchtitel
inspiriert. Er bietet Überraschendes und Unbekanntes von berühmten
Ereignissen und großen Persönlichkeiten, vom lebendigen Schicksal und
dem so wechselvollen Schicksal der Serenissima.
Der ausgewiesene Italien- und Venedig-Kenner erzählt von Casanovas
Brüdern, von Tizian und Giorgione als Mitgliedern der Freiwilligen
Feuerwehr, vom Einsturz des Campanile von San Marco im Jahre 1902, von
einer Elefantenjagd in den schmalen Gassen und vieles mehr.
Malerei in Venedig
von Giovanna Scire Nepi, Augusto Gentili, Giandomenico Romanelli
Venedigs Gemälde sind vielerorts zu bewundern: In den Gallerien
dell'Accademia, dem Dogenpalast, der Ca'Rezzonico, dem Museo Correr, der
Ca'd'Oro, der Peggy Guggenheim Collection sowie zahlreichen "Scuole" und
Kirchen finden sich neben venezianischen Hauptmeistern - wie Carpaccio,
Bellini, Tizian oder Tiepolo - europäische Meisterwerke aus acht
Jahrhunderten und die klassische Moderne. Spricht man von den größten
und berühmtesten Städten der Welt, so misst man deren kulturelle
Bedeutung an ihren herausragenden Museen und Sammlungen. Doch anders als
viele andere Kunstmetropolen verfügt Venedig - als das größte
"Gemäldedepot" der Welt - nicht etwa über eine einzelne Institution,
sondern präsentiert sein enormes Erbe an verschiedenen Orten. Hinzu
kommen jene unvergleichlichen Bildergalerien, wie sie die venezianischen
Kirchen verkörpern, darunter die Frari-Kirche mit Hauptwerken von Tizian
und Giovanni Bellini oder Santi Giovanni e Paolo, San Zaccaria, Santa
Maria delle Salute, San Giorgio Maggiore sowie der Triumph von Paolo
Veronese in San Sebastiano. Ein gesondertes Phänomen stellt die
Ausstattung des Palazzo Ducale dar, die gleichsam eine Anthologie der
venezianischen Renaissancemalerei mit den absoluten Hauptwerken von
Giovanni Bellini und Tizian, von Tintoretto und Veronese aufbietet.
Venedig bleibt unerreicht, was dieser Band umfassend beweist: Auf dem
Weg durch acht Jahrhunderte Malerei begegnet man der Geschichte und der
Kultur nicht nur Venedigs, sondern ganz Europas.
Architektur und Ornament. Venezianischer
Bauschmuck in der Renaissance
von Wolfgang Wolters
Dieser reich illustrierte Band zeigt ein bisher nie gesehenes Venedig
und öffnet neue Perspektiven auf Häuser, Kirchen und Paläste der Stadt.
Venedigs Architektur überrascht durch Vielfalt und Phantasie, zugleich
durch die Fülle ihrer schmückenden Elemente. Aus jahrelanger
Vertrautheit mit den Bauten der Stadt lenkt Wolfgang Wolters die
Aufmerksamkeit auf deren typische Formen: die Fußböden und Decken,
Fassadenmalereien und Marmorverkleidungen, die Ausmalung der Wohnräume,
die Türen, Tapeten, Gitter und Kamine.
Neben Baumeistern und Architekten treten Bildhauer und berühmte Maler
als Entwerfer des Bauschmucks hervor. Die venezianische Baupraxis,
spezifische Materialien und das spannungsreiche Verhältnis zwischen
Entwurf und Ausführung, zwischen Bauherrn und Künstler, werden an
zahlreichen Beispielen eingehend erläutert.
Der Band schärft den Blick für die Architektur Venedigs und ihren
einzigartigen Schmuck. Darüberhinaus hebt er einen Formen- und
Ornamentschatz erneut ins Bewußtsein, der spätestens seit der
Postmoderne auf wachsendes Interesse stößt. Vor allem aber wendet sich
das Buch an die Freunde der Stadt. Es lädt ein zu eigenen Entdeckungen
in Venedigs Straßen, Häusern, Palästen und Kirchen.
Venedig. Die Kunst der Renaissance.
Architektur, Skulptur, Malerei 1460 - 1590
von Norbert Huse, Wolfgang Wolters
Diese Gesamtdarstellung der Kunst der Renaissance in Venedig beschreibt
die Meisterwerke der Archtiktur, Skulptur und Malerei zwischen 1460 und
1590, erklärt Zusammenhänge, aus denen die in und für Venedig
geschaffenen Werke stammen und entfaltet den politischen sowie geistigen
und wirtschaftlichen Hintergrund der Serenissima
"Starten"
Sie hier Ihre venezianischen Spaziergänge |